Kuba dhe Fidel Castro si nuk i keni pa kurrë

Ai ka pasë akses si askush tjetër për me dokumentue jetën e liderit absolut të Kubës, Fidel Castros.

Fotografi amerikan Li Lokvud na sjell këto imazhe befasuese, të publikueme nga Spiegel.

Der Fotograf und der Premier: Ohne seine Kameras um den Hals verlieà Lee Lockwood selten das Haus. Auf Kuba gelang es ihm, das Vertrauen von Fidel Castro zu gewinnen und den Máximo LÃder auch bei privaten Treffen zu begleiten. Er war dabei, als dieser mehrere Tage in einem Militärcamp in den Bergwäldern verweilte oder auf der Kieferninsel entspannte. Hier bemerkte Lockwood, wie viel Spaà Castro an Sport hatte: Schwimmen, Klettern, Basketball oder Tischtennis gehörten zu dessen Vorlieben. Am schlechtesten sei Castro beim Baseballspiel, schrieb Lockwood â was ihn jedoch nicht davon abhielt, regelmäÃige Tourniere abzuhalten.

Strandspaziergang: Seine Guerilla-Uniform nahm Fidel Castro nur selten ab, selbst am Strand von Varadero behielt er sie an. Im Gespräch mit Lockwood erklärte er, sich bis zum Ende seiner Amtszeit nicht von ihr trennen zu wollen: âIch fühle mich wohl darin.â Varadero, ein vor der Revolution allein für reiche Touristen reserviertes Gebiet auf Kubas nördlicher Halbinsel, galt für Castro als Versprechen. Die Strände und die Schwimmanlagen sollten allen Kubanern zur Verfügung stehen. Heutzutage ist es vor allem wieder ein Touristenmagnet.
.

Ruhephase: Auf der Kieferninsel besaà Castro eine Ferienresidenz. Das Herrenhaus, nach Plantagentradition mit groÃer Terrasse und Säulengang versehen, gehörte einem ehemaligen Feudalbaron. Die Frau zu Castros linken war seine Privatsekretärin Celia Sánchez, eine ehemalige Guerilla-Kämpferin. Da sie als eine der wenigen Personen uneingeschränkten Zugang zu Castro hatte, musste sie laut Lockwood alle paar Monate ihre Festnetznummer ändern. Selbst nachts erhielt sie Anrufe von Kubanern, die hofften, Castro könne ihnen persönlich bei ihren Problemen helfen.

Castros Vertrauter: René Vallejo (links) hatte eine Praxis in Manzanillo im Osten Kubas, bevor er sich der Revolution anschloss. In den Bergen stieg er zu Castros Leibarzt auf. Nach dem Sturz von Diktator Batista wurde er zum engsten Vertrauten des Máximo LÃder. Wer als Reporter mit Castro sprechen wollte, musste erst Vallejos Erlaubnis einholen.

 

Treuer Begleiter: Als Haustier hielt Castro einen deutschen Schäferhund, den er auf den Namen Guardián taufte (zu Deutsch: Wächter). Der Hund begleitete Castro auch im Auto, wobei er die Vorderpfoten auf die Rückenlehne des Fahrers legte und durch die Frontscheibe blickte. Castros Leibarzt René Vallejo bot Lockwood an: âWenn Sie mit Fidel fertig sind, besorge ich Ihnen ein Interview mit Guardián. Er kennt sämtliche Geheimnisse von Fidel.â

 

Kantinentreffen: Im Gespräch mit Lee Lockwood betonte Fidel Castro die Bedeutung der Bauern und Arbeiter für das Wohl Kubas. Als Premierminister unternahm er regelmäÃig Besuche auf Feldern oder in Fabriken (wie hier in einer Zementfirma), um mit den einfachen Bürgern ins Gespräch zu kommen. Lockwood notierte, dass Castro ehrlich wirkte, wenn er mit den Arbeitern sprach und sich tatsächlich für ihr Leben zu interessieren schien. Auch bei der Feldarbeit packte er mit an: Jedes Jahr während der Zuckerernte, so Lockwood, schwinge Castro zwei Wochen lang die Machete. Selbst wenn die Fotografen abgerückt seien, âschneidet Castro weiter Zuckerrohr, acht, zehn, zwölf Stunden am Tag, und jeder weià das.â

 

Meister der Inszenierung: Nach der Revolution wurde Fidel Castro zum meistfotografierten Menschen Kubas. Der Politiker wusste genau, wie er sich für die Kameraleute in Pose setzen musste. Bevor er sich 1965 mit dem Schweizer Botschafter Emil Stadelhofer darauf einigte, dass ausreisewillige Kubaner für eine kurze Zeit ihr Land gen USA verlassen durften, lieà er Lee Lockwood diesen historischen Moment festhalten. Um ein passendes Ambiente zu liefern, bat Castro den Botschafter in eine Pizzeria in Havanna. Hier setzten sie sich in eine Ecke und warteten darauf, bis Lockwood seine Kamera in Position gebracht hatte.